OB Blankenburg lupft den Zylinder vom blanken Haupt

Auch wenn der Bad Kissinger Faschingsausklang heuer im Saal stattfand – es war mächtig was los. Nachdem der Kissinger Fasching zuletzt buchstäblich ins Wasser gefallen war, hatte man diesmal vorgesorgt und im Tattersall eine Bühne aufgebaut.

Damit auch alle wussten, „der Fasching findet im Saal statt“, zog das kostümierte Rot-Kreuz-Orchester vom Rathaus- über den Marktplatz, sammelte die Narren dort ein und zog dann – mit Oberbürgermeister Kay Blankenburg an der Spitze – zum Tattersall.

 

OB Blankenburg lupft den Zylinder vom blanken HauptDie Garitzer und Reiterswiesener hatten ihre gesamten Garden samt Elferräten in die warme Halle beordert, um die mit Gummibärchen gefüllte Stadtkasse wieder zurückzugeben.

So herrschte auf der Bühne anfänglich fast das gleiche Gedränge wie unten beim Volk.

Wer einen passablen Stehplatz ergattert hatte, wollte ihn in der gut zweistündigen Veranstaltung nicht mehr räumen. Es wurde geschunkelt und gelacht, zumal auch Peter Krug, der als einziger Kissinger neben dem OB auf der Bühne stand, in Versform sein Leid als faschingsfremder Kissinger klagte.

Gar nicht als Faschingsmuffel erwies sich ein Dutzend Gäste aus der französischen Partnerstadt Vernon, traten sie doch ganz stilecht unter dem Motto „die französische Revolution“ auf die Bühne und begeisterten das Volk.

OB Blankenburg lupft den Zylinder vom blanken Haupt

Mainpost vom 25.02.2009

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